MICE PARADE: what it means to be left-handed (Fatcat Records / PIAS / Rough Trade Vertrieb/Distribution / Lc07800) Die Mäuse Parade marschiert wieder. Dieses Mal fabrizieren Adam Pierce und seine Kapelle wieder einmal Musik im alternativen Rock-Schritt (absolut genial, das flotte LEMONHEADS-Cover "mallo cup", das bei mir nach dem Motto ankam: "kenn' ich, kenn' ich … was ist das? ... ach ja!!! ... coooool!!!"). Da ist großes Indie-Potential, das voll ausgeschöpft wurde, auch bei den anderen Nummern dieser Güte, und das sind nicht wenige. Dann aber wird alles abrupt unterbrochen durch elektronische Gimmicks oder wohldosiert platzierte afrikanische Sound-scapes. Aber das tut's. Zumal bei mir als durch die JOHN PEEL-Schule gegangenen Musik-Hörer, denn dieser geniale Radio-DJ eröffnete mir ab Anfang der 80er Jahre eine musikalische Breite verschiedener Stile, die von Blues über Jazz bis Punk, Post-Punk, Alternative und auch immer wieder afrikanischer Klänge reichte. Er legte westafrikanische Juju-Originale neben New Wave-Neuheiten und Vaudeville-Hits sowie Klassiker Afro-amerikanischer Folklore auf. Das funktionierte. So auch auf der neuen Scheibe der MICE PARADE. Es leben die Linkshänder. Andy Gehling http://www.myspace.com/miceparadebandhttp://fat-cat.co.uk/fatcat/artist/mice+parade http://www.myspace.com/fatcatrecords http://www.fat-cat.co.uk http://www.pias.com/ http://www.myspace.com/piasgermany http://www.piasgermany.de/ http://www.myspace.com/roughtradedistribution http://www.roughtrade.de/
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